LÄDT

Suchbegriff eingeben und Entertaste drücken

Artikel MG-Help News Tipps & Tricks

#1 Safe im Internet: Medienkompetenz, wofür?

Tagtäglich benutzen wir das Internet, kommunizieren, informieren und unterhalten uns mit seinen vielseitigen Möglichkeiten. Es ist ja auch einfach: eintippen, klicken und los geht’s. Wofür noch darüber nachdenken, wie man das Internet richtig und vor allem sicher benutzt? Und was bedeutet das eigentlich?

Fragen und Probleme in der digitalen Welt

Den meisten von uns begegnen neben den ganzen Freuden des Internets auch Probleme. Ob es ein beleidigender Kommentar unter einem Bild ist, man zwielichtige Anfragen bei Instagram bekommt oder man eben doch ein bisschen zu viel Zeit vor dem Computer hängt. Hier stellen sich einem viele Fragen: Ist ein blöder Kommentar schon Cybermobbing? Was ist Cybergrooming und wie kann ich einen fake account erkennen? Und ab wann ist man eigentlich computerspiel– oder internetsüchtig?

Die Bandbreite der Themen ist dabei so vielfältig wie das Internet selbst. Von politischen Themen wie Sexismus und Rassismus in Hasskommentaren, bis hin zur Abzocke in Apps, ist alles dabei. Nicht immer handelt es dabei sich nur um Probleme und Gefahren – auch die Frage, welche Bilder ich eigentlich hochladen darf und wann ich das Urheberrecht bei YouTube verletze, sind wichtig und können von den wenigsten InternetnutzerInnen beantwortet werden.

Böses, böses Internet?

Bei vielen dieser Beispiele handelt es sich jedoch nicht um Themen, die nur im Internet auftauchen, sondern um welche, die uns auch im real life begegnen. Mobbing, Rassismus, Sexismus, Abzocke und Sucht haben ihre Ursprünge in der echten Welt und werden ins Netz hineingetragen wo sie sich oft einfach anders präsentieren. Durch die Anonymität des Internets werden problematische Inhalte zum Beispiel oft aggressiver geäußert – dafür kann man sie auch einfach melden oder blockieren.

Es handelt sich also keineswegs um Probleme, denen man einfach aus dem Weg gehen kann, indem man das Smartphone ausschaltet oder verbietet. Viel mehr sollte man sich eine starke digitale Selbstverteidigung zulegen, um selbst in der Lage zu sein, mit gewissen Problemen umzugehen und sich ihnen selbstbewusst entgegenzustellen.

Was kann man tun?

Mit manchen Themen tut man das vielleicht schon ganz selbstverständlich, bei anderes ist man ratlos oder man hat sie möglicherweise noch gar nicht auf dem Schirm. In jedem Fall gilt: Wissen ist Macht, und wer Probleme erkennen, einschätzen und einordnen kann, hat auch ganz andere Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen und sich und andere davor zu schützen. Diese Fähigkeit nennt sich Medienkompetenz, und bedeutet selbstbewusst und selbstbestimmt im Netz unterwegs zu sein, und all seine Vorzüge so zu nutzen, dass es den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Um diese Fähigkeit zu stärken, soll in dieser Artikelreihe über verschiedene Themen aufgeklärt werden, die unser digitales Leben betreffen. Dazu gehört:

  • Cybermobbing
  • Hatespeech
  • Sexting
  • Mediensucht
  • Extremismus im Netz
  • Fake News
  • Pornographie
  • Datenschutz
  • Whatsapp, Instagram, YouTube & Co.
  • usw.

Dabei werden nicht nur Fakten und Hintergründe zu den einzelnen Themen erklärt, sondern auch Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie man ganz konkret mit bestimmten Fällen umgehen kann. So werdet Ihr immer mehr zu digitalen Experten, die sich im Internet zu verteidigen wissen. Kapow!

Schlagwörter: