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Akne – Und jetzt?

Als wäre die Pubertät nicht schon anstrengend genug. Dann kommen diese allseits bekannten Hormone und vergrößern deine Talgdrüsen, die verstopfen und voilá sie ist auch in deinem Gesicht zu Gast: Die Akne.

Klar, irgendwie hat ja jeder mal einen Pickel. Rund 85% der Bevölkerung hatten auch schon mal selbst mit Akne zu tun. Gerne wird das auch belächelt und als Eitelkeit abgetan, mit dem väterlichen Hinweis darauf, dass sich das irgendwann auch wieder gibt. Aber bei ca. 40% aller Jugendlichen ist das kein Zustand, der sich nach 1-2 Jahren wieder von selbst erledigt. Dann ist Akne eine ernstzunehmende Krankheit und kann eine richtige Belastung sein.

Was man tun kann

Als erstes gilt: Bevor ihr versucht an euch mit Drogerieartikeln rumzudoktern, geht zum Hautarzt. Dieser kann euch diagnostizieren und Mittel verschreiben, die wirklich helfen und nicht nur eure Taschen leeren. Dabei gibt es äußerlich wirkende Cremes und Gels, die gegen die Entzündung etwas ausrichten. Wenn ein besonders schwere Verlauf vorliegt, gibt es auch Medikamente in Tablettenform, die von innen gegen die Ursache der Akne wirken. Diese Mittel sind zwar sehr wirksam, haben aber oft auch schwere Nebenwirkungen und sollten deswegen nicht leichtfertig eingesetzt werden. Ähnliches gilt für die Anti-Baby Pille, die bei Mädchen allerdings auch helfen kann.

Unterstützen kann man seinen Körper auch durch die richtige Ernährung und eine passende Hautpflege. Dabei gilt es vor allem zu beachten, dass zu viel Pflege auch schädlich sein kann und die Haut unnötig reizt. Auch hier bekommt ihr  Tipps bei eurem Hautarzt und könnt selber ausprobieren, worauf eure Haut am Besten reagiert. Und auch wenn es verführerisch scheint: Lasst die Finger von euren Pusteln, diese verdrücken sich viel schneller, wenn ihr sie weitgehend in Ruhe lässt.

Was auf jeden Fall hilft

Auch wenn ihr dem jugendlichen Körper bis zu einem gewissen Grad leider ausgeliefert bleibt, gibt es immer noch eine Sphäre, in der ihr auf jeden Fall etwas bewirken könnt: Und zwar bei eurer eigenen Bewertung der ganzen Angelegenheit.

Leider geht mit Akne oft ein schlechtes Selbstbewusstsein einher. Man kommt schmutzig und unattraktiv vor, fängt an zu zweifeln und entdeckt noch mehr Unzulänglichkeiten an sich bis man sich irgendwann gar nicht mehr richtig leiden kann. Und dann trifft man auch noch nicht zu selten auf überaus aufmerksame Personen, die einen gerne an die Pustelparty im Gesicht erinnern und einem den ein oder anderen Spruch drücken.

https://www.instagram.com/p/BhU6zIUBipr/?taken-by=pigss

Und so schwierig das auch sein mag: Schenkt dieser Person euer schönstes Lächeln und drückt einen Spruch zurück, denn so abgedroschen das auch klingen mag: Ihr seid nicht eure Akne und deswegen muss sie auch nicht euer Leben bestimmen. Natürlich ist das schwierig. Man möchte ja auch gerne schön sein. Aber was hierzulande als schön gilt ist leider geprägt von gephotoshoppten Schönheitsidealen, denen man einfach nicht gerecht werden kann. Und so unbefriedigend das auch ist, da hilft nicht viel anderes, als sich bewusst davon zu distanzieren und sich klarzumachen, wie gemein und bekloppt das eigentlich ist. Lasst euch von eurer Akne nicht davon abhalten euch schön zu finden, Dinge auszuprobieren auf die ihr Lust habt und Menschen kennenzulernen, die ihr nett findet!

Zum Glück seid ihr damit auch nicht allein. Im Internet gibt es sehr viele Menschen, denen es ähnlich geht und die über ihre Erfahrungen und ihre Tipps und Tricks im Umgang mit dem Thema berichten. Schaut doch mal bei Anna-Valentina rein!  🙂

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