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#Aufgepasst – Kulturelle Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie hat unseren Alltag sehr verändert: Schulen und Geschäfte haben zwar mittlerweile wieder geöffnet, Kinos, Museen und Cafés bleiben vorerst aber noch geschlossen. Draußen frische Luft schnappen ist erlaubt – allerdings unter starken Einschränkungen. Kurz gesagt: Ein Leben geprägt #socialdistancing ist nicht gerade einfach, aber auch nicht unmöglich. Damit Ihr Euch während eurer #stayathomechallenge nicht allzu sehr langweilt, zeigen wir Euch, wie Ihr Kunst und Kultur auch weiterhin im Alltag begegnen könnt, ohne dafür die eigenen vier Wände verlassen zu müssen.  

1. Kultur-Care-Pakete:
Der Kreativität freien Lauf lassen, ohne Pinsel, Farbe und Leinwand Zuhause zu haben? Das geht! Die LAG Kunst & Medien NRW e.V. bietet Euch kostenlose Kultur-Care-Pakete an; sie sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Künstlerinnen und Künstlern, kulturellen und sozialen Einrichtungen. Die Kultur-Care-Pakete beinhalten u.a. Arbeitsmaterialien, eine Aufgabenstellung und eine Anleitung zu einem bestimmten Thema. Die Übergabe dieser Pakete erfolgt kontaktlos, zum Beispiel per Post. Entstandene Werke sollen regelmäßig über soziale Netzwerke wie Facebook oder WhatsApp ausgetauscht werden. Eine große Abschlusspräsentation am Ende dieses Projekts ist geplant. Ende März startete bereits ein ähnliches Projekt mit dem Titel “Quarantäne, Kunst & Stories”, unter der Leitung von Beate Krempe und Waleed Ibrahim der Kunstgalerie “Art 101 Gallery” in Willich. Die größtenteils von Kindern und Jugendlichen geschaffenen Kunstwerke werden stets mit der Community auf der gleichnamigen Facebook-Seite geteilt.

Na, interessiert? Dann schreibt eine E-Mail an die LAG Kunst und Medien e.V. Weitere nützliche Informationen findet Ihr auch der Internetseite des gemeinnützigen Vereins.

2. Stadtbibliothek Mönchengladbach und VHS Mönchengladbach:         
Wie Ihr sicher mitbekommen habt, sind die Stadtbibliotheken und auch die Volkshochschule (kurz: VHS) in Mönchengladbach bis Anfang Mai geschlossen. Und dennoch bemühen sich beide Einrichtungen um alternative Möglichkeiten. So hat die Stadtbibliothek Mönchengladbach auf ihrer Internetseite ein breit gefächertes Online-Angebot, u.a. bestehend aus eBooks, eMagazines und ePapers – insbesondere für SchülerInnen, aufgelistet. Einzige Voraussetzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis. Ihr könnt aber auch ein sogenanntes eAbo abschließen; das ist ein digitaler Bibliotheksausweis, mit dem Ihr das Online-Angebot der Stadtbibliothek Mönchengladbach bis Ende der aktuellen Schließung kostenlos nutzen könnt. Auch die VHS Mönchengladbach hat ein großes Online-Angebot an fächerspezifischen Lernmaterialien für SchülerInnen zusammengetragen. Vielleicht habt Ihr neben dem #homeschooling aber auch einfach mal Lust eine neue Fremdsprache – außer Englisch – zu lernen oder eine Einführung in die Fotografie zu bekommen? Auf der Internetseite der VHS Mönchengladbach gibt es dementsprechend weiterführende Links zu Apps, Videos und weiteren Internetseiten. Also, keine faulen Ausreden mehr, los geht’s!

3. Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K20 und K21):
Apropos Museum … vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in Deutschland weiten auch Einrichtungen im Kultur- und Bildungsbereich ihr digitales Angebot aus. Ein Besuch ins Museum, ohne dabei das Haus oder die Wohnung zu verlassen? Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (kurz: K20 und K21) in Düsseldorf bietet einen sogenannten „Digital Guide“ – passend zu der derzeitigen Ausstellung „Pablo Picasso. Kriegsjahre 1939 bis 1945“ für Kunst- und Kulturinteressierte kostenlos an. Diese Ausstellung beschäftigt sich einem der wohl bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts, nämlich Pablo Picasso (1881-1973); sie setzt sich unter anderem mit der Frage auseinander, unter welchen Lebensbedingungen der spanische Künstler, ein bekennender Pazifist, während des Zweiten Weltkriegs gelebt hat. Im Wesentlichen besteht der „digital guide“ der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen neben Themen- und Objekttexten auch aus Bild- und Film-Material. Mit der Maus eures Computers bzw. mit dem Touchpad eures Laptops könnt Ihr euch ganz einfach durch die sehr übersichtlich gestaltete und inhaltlich aufschlussreiche Ausstellung navigieren lassen. Probiert es aus!

4. Google Arts and Culture:
Ihr wolltet schon immer einmal die Pyramiden von Gizeh besichtigen oder den Hollywood Boulevard in Los Angeles entlanglaufen? Mit dem Tool Google Arts & Culture könnt Ihr nicht nur weltweit bekannte Sehenswürdigkeiten, sondern auch moderne Street Art Kunst in London oder Paris begutachten. Oder habt Ihr lieber Lust einen Ausflug ins Museum zu unternehmen? Google Arts & Culture gewährt Euch einen Einblick in die digitalen Ausstellungen verschiedenster Museen. So könnte für Fans der Magie und Zauberei die „Harry Potter: A History of Magic“-Ausstellung der British Library genau das richtige sein. Diese Ausstellung, die anlässlich der Veröffentlichung des ersten Harry Potter-Buchs im Jahr 1997 auf die Beine gestellt wurde, zeigt Euch bisher unveröffentlichte Zeichnungen der Autorin J. K. Rowling und des Künstlers Jim Kay. Zudem findet Ihr auch ein Interview über die Entstehung, Planung und Organisation der Ausstellung mit dem Kurator Julian Harrison. Schaut doch einfach mal rein!

Bis bald und bleibt gesund! 🙂

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