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Mit Google Lens auf Entdeckungstour

Google Lens  ist eine App, die das Leben der NutzerInnen noch mehr erleichtern soll. Die Suche läuft jetzt nicht mehr nur über das geschriebene oder gesprochene Wort, sondern über Fotos. Ihr müsst also keine Suchbegriffe mehr eingeben, sondern nur noch das gewünschte Objekt vor die Linse Eures Smartphone halten. Wenn Ihr die App öffnet, seht Ihr die Umgebung vor Euch auf dem Display. Von Gebäuden, Pflanzen bis hin zu Büchern – alles soll sie erkennen können. Wir haben das einmal für Euch überprüft!

Der allererste Versuch: Eigentlich sollte sie das Kinoplakat erfassen, stattdessen fängt sie an zu raten. Ist es …ein Gebäude? Fürs Erste gar nicht mal so verkehrt, aber wenn Ihr etwas über die Verbrechen von Grindelwald wissen wollt, solltet Ihr Euch auf die herkömmliche Suche mit Google begeben. Vielleicht stört auch die Ampel?Auf zum zweiten Versuch: Aha! Die Unglaublichen 2 enttarnt Google Lens sofort. Wen interessiert da dann noch das Gebäude? Mit nur einem Klick habt Ihr direkten Zugriff auf Trailer und Besetzung. Manchmal braucht Ihr wohl mehrere Versuche, bis Ihr einen Treffer landet. Zudem solltet Ihr darauf achten, dass sich Euer Motiv deutlich vom Hintergrund abhebt. Der Härtetest: Kann Google Lens auch mehrere Gegenstände in einem Bild erfassen? Auch wenn die App zweifelt, es geht eindeutig in die richtige Richtung. Sie erkennt beide Objekte auf dem Sonnenhausplatz, ohne sie jedoch genau zu benennen. Stattdessen zeigt sie Aufnahmen aus ähnlicher Perspektive. Über einen kleinen Umweg gelangt Ihr dennoch an genügend Infos.  In der Tier- und Pflanzenwelt soll sich die App ebenfalls gut zurechtfinden. Tatsächlich liefert sie Ergebnisse, allerdings diesmal drei verschiedene. Dem Laien hilft dies nur bedingt weiter. Hundertprozentig solltet Ihr Euch darauf nicht verlassen und lieber eine/n ExpertIn um Rat fragen. Besonders dann, wenn es um den Verzehr bestimmter Arten gehen sollte.Wie sieht es mit Schrifterkennung aus? Im letzten Test kommt ein Roman zum Einsatz, was für Lens überhaupt kein Problem darstellt. Die App hebt die Schrift leicht hervor und genau diese Ausschnitte des Fotos analysiert sie. Autor, Titel und Verlag könnt Ihr dabei jeweils separat anklicken und die Ergebnisse dazu anzeigen lassen.

Google Lens ist zum Teil noch ausbaufähig, es birgt dennoch ein großes Potenzial. Auch wenn Ihr manchmal mehrere Versuche braucht, bis das Programm das gewünschte Objekt erfasst, werdet Ihr in der Regel fündig.

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