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Ramadan – Die Zeit des Fastens

Ramadan Kareem!

… was das bedeutet? Ungefähr so viel wie “Hab’ einen frohen Ramadan”. Das wünscht man sich zu Beginn des Fastenmonats Ramadan und dieser hat in der Nacht von Sonntag, den 05. Mai wieder begonnen. Wenn Ihr also FreundInnen oder KlassenkameradInnen habt, die fasten,  würden diese sich bestimmt über ein nettes “Ramadan Kareem” oder ein “Eine schöne Fastenzeit” freuen.

Mal was ernstes vorab

Besonders in Zeiten von Islamfeindlichkeit und Fremdenhass, sollten wir alle zusammenzuhalten und offen ein klares Exempel für ein erfolgreiches Miteinander, für Vielfalt, Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit statuieren. Das ist besonders jetzt so kurz vor der Europawahl 2019 wichtig, denn der Rechtsruck ist sehr stark und kann für die Wahlergebnisse schwere Folgen haben. Laut einem Retweet der Twitter-Seite von 1EuropaFuerAlle (eine Initiative gegen Nationalismus), möchten tatsächlich sehr viele WählerInnen dieses Jahr rechts wählen. Wer schon wählen kann, sollte also am 26. Mai mit seiner Stimme dagegen halten!

Es ist aber nicht nur wichtig wählen zu gehen, sondern auch im sozialen Miteinander offen und friedlich zu sein. Der Islam ist mit fast 2 Milliarden AnhängerInnen die zweitgrößte Weltreligion. Bei so einer großen Zahlen kennen wir alle sicherlich zumindest eine Person, die der muslimischen Glaubenszugehörigkeit angehört und sich über ein freundliches Entgegenkommen freuen würde. Ein gutes Beispiel dafür ist der kanadische Premierminister Justin Trudeau, der in diesem Video allen Muslimas und Muslimen eine schöne und friedliche Fastenzeit wünscht.

Aber was ist überhaupt Ramadan?

Der Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender und Fastenmonat für Muslima/Muslime. Wegen des Mondzyklus verschiebt sich der Fastenmonat jedes Jahr um circa 10 Tage. Er durchschreitet also nach und nach alle Jahreszeiten. Von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang sollen Muslima/Muslimen in dieser Zeit auf Essen, Trinken und Rauchen verzichten. Laut der Webseite der Deutschen Islam Konferenz hilft der Verzicht dabei, den Alltag zu durchbrechen und zu Besinnung und Besinnlichkeit zu kommen.

Außerdem wird in der Fastenzeit ein besonderer Fokus auf die Nähe zueinander und ein gemeinsames Beisammensein gelegt. Daher freuen sich auch so viele Muslima/Muslimen auf die Zeit des Ramadans! FreundInnen und Verwandte – egal ob Muslim/a oder nicht – kommen zum Fastenbrechen vorbei (da wird richtig aufgetischt) und danach wird bei Kaffee oder Tee in gemütlicher Runde zusammengesessen. Während des Monats Ramadan wird auch, ganz im Sinne der Nächstenliebe, an Hilfsbedürftige gedacht und für diese gespendet oder gekocht.

Und was wird zum Fastenbrechen so gegessen?

Die YouTuberin Kiki von KikisKitchen nutzt die Zeit des Ramadans immer, um orientalische Gerichte vorzustellen. Also falls Ihr mal Lust habt auf  was Neues, müsst Ihr unbedingt mal bei ihrem YouTube-Kanal oder ihrem Instagram-Account vorbeischauen. Die Rezepte sind meistens auch ziemlich einfach nachzukochen!

Zum Abschied noch einmal: Ramadan Kareem und einen wunderschönen und sonnigen Monat an alle!

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