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Umgang mit Fake-News

Wenn es um das Thema Nachrichten und das Informieren über aktuelle Geschehnisse geht, nutzen die meisten von euch ihr Smartphone und sind somit in der Lage sich rund um die Uhr auf dem neusten Stand zu halten. Dies ist eine tolle und praktische Möglichkeit.

Die JIM-Studie aus dem Jahr 2019 hat ergeben, dass sich ein Großteil der Jugendlichen (78%) bei Ihrer Informationsbeschaffung vor allem Suchmaschinen halten. Nachrichten von Online-Zeitungen werden hingegen nur von 17 % der Befragten  wahrgenommen.[1]

Dies hat unter anderem zur Folge, dass den sogenannten Fake News eine weite Verbreitungsmöglichkeit geboten wird. Auch die Coronakrise kann als Beispiel für das Phänomen Fake News herangezogen werden, da rund um das Virus und die Erkrankung Gerüchte und Neuigkeiten in Umlauf gebracht werden, die oftmals nicht der Wahrheit entsprechen.

Bei „Fake News“ handelt es sich, wie der Name schon sagt, um gefälschte Nachrichten. Diese werden bewusst produziert, um die LeserInnen zu manipulieren. Dabei wird oft auf die Emotionen der einzelnen LeserInnen, wie beispielsweise Angst, Wut und Unsicherheit abgezielt. Einmal veröffentlicht verbreiten sich die meisten Fake News wie ein Lauffeuer, da sie oftmals über Social Media geteilt werden.

Im Folgenden sind deshalb einige Tipps aufgelistet, die euch dabei helfen, Fake News zu identifizieren.

  • Quellen: Schaut zunächst, wer der Urheber der Nachrichten ist und wo diese veröffentlicht wurden. Prüft zusätzlich welche Quellen der Urheber selbst nutzt und ob diese vertrauenswürdig sind.
  • Weitere Quellen: Findest du die Nachricht auch bei einer anderen, dir vielleicht bekannten, Quelle? Falls nicht kann dies ein Hinweis auf Fake News sein.
  • URL: Es kann sein, das seriöse Quellen von anderen Seiten imitiert werden, sodass auf den ersten Blick der Eindruck entsteht, es handle sich um die echte Seite. Prüft also auch immer den URL-Link der entsprechenden Seite.
  • Bilder und Videos: Woher stammen die Fotos? Könnt Ihr diese durch die umgekehrte Bildersuche anderen Artikeln oder sogar Kontexten zuordnen?

Generell solltet Ihr beachten, dass ihr euch beim Lesen von Nachrichten nicht voreilig von euren Emotionen leiten lasst und nicht alles sofort auf Social-Media-Plattformen teilt. Tauscht euch privat mit euren Freunden aus und stellt gemeinsam fest, was man guten Gewissens glauben und teilen kann und was eher nicht.

P.S: Immer schön kritisch bleiben!


[1] Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, JIM-Studie 2019, Stuttgart, 2019, S.41ff.

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