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Umwelttipp: Plastikfrei – so könntest du beginnen

Um einen guten Start zu machen, sollten wir vorerst kleine Dinge in unserem Alltag ändern, die uns schon einen großen Schritt weiterbringen. Die folgenden vier Tipps sind uns wahrscheinlich nicht neu, aber dennoch setzten wir sie nicht unbedingt um. Zudem geht es hier um die Produkte aus Plastik, die am häufigsten in den Meeren gefunden werden.

Plastiktüten:

Plastiktüten sind schon seit längerem in vielen Supermärkten und Co. durch Papiertüten ausgetauscht worden. Dennoch sind Papiertüten nicht die dauerhafte Lösung. Besser ist es, wenn du immer eine Stofftasche bei dir hast. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Stofftüten die ganz leicht und dünn sind, so dass man sie gefaltet sogar in der Hosentasche mit sich tragen kann.

Getränkeflaschen:

Auch Plastikflaschen für Getränke sind heutzutage sehr leicht durch Glasflaschen zu ersetzten. Aber Glasflaschen sind viel schwerer und deshalb kann es beim Einkaufen lästig sein, sie zu tragen. Besser sind Mehrwegflaschen, die du zuhause ganz leicht mit Leitungswasser befüllen kannst. Über Unreinheiten brauchst du dir keine Sorgen zu machen, denn aus unseren Leitungen kommt gut kontrolliertes Trinkwasser. Sollte dir das Leitungswasser nicht schmecken, kannst du versuchen, es mit dem Wasser zu mischen, das du sonst immer getrunken hast. Wenn du mit der Zeit immer weniger davon hineingibst, kannst du dich langsam daran tasten und dich an den Geschmack gewöhnen. Die Nachfrage nach Mehrwegflaschen ist mittlerweile auch so groß, dass man sie ganz günstig in vielen verschiedenen Läden findet. Wenn du saubere Milchglasflaschen nimmst, kannst du sogar diese Kosten sparen.

Leere Mehrweg-Milchflaschen mit Leitungswasser befüllt

Zahnbürsten:

Zahnbürsten sind ganz leicht mit Bambuszahnbürsten zu ersetzten, die man mittlerweile in den meisten Drogeriemärkten findet. Aber auch da solltest du vorsichtig sein: All diese Zahnbürsten haben zwar einen Körper aus Bambus oder Holz, doch manchmal sind die Bürsten aus Kunststoff und somit auch kaum abbaubar. Dafür lohnt es sich die Information auf der Verpackung gut durchzulesen.

Strohhalme:

Hierfür braucht man nicht unbedingt einen Ersatz. Auf Strohhalme kann man auch ganz einfach verzichten. Wer dennoch Strohhalme benutzen möchte, kann auch Glas- oder Aluminium-Strohhalme nutzen, die es ebenfalls in einigen Haushaltsläden zu kaufen gibt.

Warum auf Plastik verzichten?

Diese Tipps sind für den Anfang leicht umzusetzen. Um zu verstehen wie wichtig diese kleinen Änderungen sind, ist es vielleicht hilfreich zu wissen, wie lange Plastik braucht um sich überhaupt (teilweise) zu zersetzen. Eine Einkaufstüte braucht ca. 10-20 Jahre im Meer, bis sie in ihre kleinsten Stücke zerfällt. Eine einfache PET-Flasche zerfällt innerhalb von 450 Jahren in ihre kleinsten Stücke. Diese Teilchen sind aber immer noch da, sie werden von Tieren gefressen und gelangen in die Nahrungskette. Vollständig zersetzt sich Plastik niemals!

Ayla aus der „Redaktion Löschwasseranschluss“ am Maria-Lenssen-Berufskolleg

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